ⓘ Arthur Harari

                                     

ⓘ Arthur Harari

Harari entstammt einer Architekten- und Schauspielerfamilie. Sein Großvater war der Schauspieler und Filmarchitekt Clément Harari 1919–2008. Bereits als Jugendlicher führte Arthur Harari mit seinem Bruder Tom Harari Regie bei verschiedenen Kurzfilmen, die sie in Super 8 aufnahmen. Später wurde Tom Harari Kameramann und arbeitete mit Arthur Harari zusammen. Der jüngere Bruder Lucas Harari war als Schauspieler auch an verschiedenen Filmen Arthur Hararis beteiligt.

Hahari studierte Regie an der Universität Paris VIII und besuchte in Saint-Denis unter anderem Kurse bei Claire Simon. Er lernte Regisseurin Justine Triet kennen, die seine Lebensgefährtin wurde; beide haben eine Tochter.

Harari veröffentlichte 2007 seinen ersten Mittellangfilm La main sur la gueule, der unter anderem auf dem Clermont-Ferrand International Short Film Festival lief und dort auch ausgezeichnet wurde Lobende Erwähnung der Jury, ADAMI Award für den Besten Schauspieler. Beim Festival Paris Cinema erhielt Harari für den Film den Publikumspreis. Mit seinem Kurzfilm Peine perdue gewann Harari 2014 in Clermont-Ferrand schließlich den Preis der Jugendjury.

Justine Triet besetzte Harari in ihren Filmen Der Präsident und meine Kinder 2013 und Victoria – Männer & andere Missgeschicke als Schauspieler. Mit Diamant Noir gab Harari schließlich 2016 sein Langfilmregiebedüt; an der Kamera stand Tom Harari. Das Syndicat Français de la Critique de Cinéma et des Films de Télévision zeichnete den Film 2017 mit dem Preis für das Beste Erstlingswerk aus. Harari wurde für den Rachethriller unter anderem für den César Bestes Erstlingswerk, den Prix Lumières Heike Hurst Award für das Beste Erstlingswerk und den Prix Louis Delluc Bestes Erstlingswerk nominiert.

                                     

1. Filmografie Auswahl

  • 2016: Victoria – Männer & andere Missgeschicke Victoria
  • 2017: Le lion est mort ce soir
  • 2007: La main sur la gueule
  • 2013: Peine perdue
  • 2016: Diamant noir
  • 2013: Der Präsident und meine Kinder La bataille de Solférino
                                     

2. Auszeichnungen Auswahl

  • 2016: Prix Louis Delluc, Bestes Erstlingswerk, für Diamant Noir
  • 2016: Nominierung Kritikerpreis, Filmfest Hamburg, für Diamant Noir
  • 2017: César-Nominierung, Bestes Erstlingswerk, für Diamant Noir
  • 2007: Publikumspreis für den besten Kurzfilm, Festival Paris Cinema, für La main sur la gueule
  • 2008: Lobende Erwähnung, Clermont-Ferrand International Short Film Festival, für La main sur la gueule
  • 2014: Press Award – Besondere Erwähnung und Preis der Jugendjury, Clermont-Ferrand International Short Film Festival, für Peine perdue
  • 2017: Nominierung Heike Hurst Award, Prix Lumières, für Diamant Noir
  • 2017: Kritikerpreis, Syndicat Français de la Critique de Cinéma et des Films de Télévision, für Diamant Noir