ⓘ Tim Hardaway

                                     

ⓘ Tim Hardaway

Timothy Duane "Tim" Hardaway Sr. ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler, der von 1989 bis 2003 in der NBA aktiv war.

Hardaways Sohn, Tim Hardaway Jr. ist ebenfalls Profibasketballer in der NBA.

                                     

1.1. Karriere Trainerkarriere

Im August 2014 übernahm Hardaway eine Assistententrainertätigkeit bei den Detroit Pistons.

                                     

1.2. Karriere International

Hardaway bestritt zwischen 1999 und 2000 insgesamt 18 Spiele für die Basketballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten, die allesamt gewonnen wurden. Er gewann mit der Mannschaft sowohl Gold beim Olympischen Basketballturnier 2000 als auch bei der vorangegangenen Amerikameisterschaft 1999, dem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele.

                                     

2. Privates

Hardaway und seine Frau Yolanda haben zwei Kinder, Tim Jr. und Nia. Tim Hardaway Jr. ist ebenfalls Basketballer und wurde in der NBA-Draft 2013 an Position 24 von den New York Knicks gezogen.

                                     

3. Kritik wegen homophober Äußerungen

In einen Radio-Interview am 14. Februar 2007 bei 790 the Ticket in Miami sorgte Hardaway mit homophoben Äußerungen für große Empörung. Während des Interviews wurde er auf das Outing des ehemaligen Basketball-Spielers John Amaechi angesprochen. Auf die Frage, wie er mit homosexuellen Teamkameraden umgehen würde, sagte er zum Radio-Moderator Dan Le Batard: "Well, you know, I hate gay people. I let it be known I don’t like gay people. I don’t like to be around gay people. I’m homophobic. It shouldn’t be in the world, in the United States, I don’t like it." In etwa: "Ich hasse Schwule und das können sie ruhig hören. Ich will sie nicht um mich haben. Ich bin homophob. So etwas sollte es in der Welt und den USA nicht geben." In den darauf folgenden Interviews von ihm und seinen Agenten entschuldigte er sich und meinte, dass er dies nicht hätte sagen sollen. Die NBA nahm ihn daraufhin aus dem Programm des All-Star Weekend am darauffolgenden Wochenende, sein Dienstgeber Trinity Sports, Eigentümer des Teams Indiana Alley Cats, entließ ihn aus der Position des Chief Basketball Operations Advisor und die CBA distanzierte sich in einer Pressemeldung von seinen Aussagen.

Monate später hörte er vom YES Institute, einer Kinderrechtsorganisation, die sich für homosexuelle Jugendliche einsetzt und daran arbeitet, die Bedingungen für LGBT-Jugendliche in jeder Hinsicht zu verbessern, das Selbstvertrauen zu stärken und so auch Selbstmordversuchen vorzubeugen. Er besuchte mehrere ihrer Veranstaltungen, um zu verstehen, woher seine Einstellung rührt und welche Auswirkungen seine Äußerungen auf Betroffene haben können. Entgegen seiner anfänglichen Angst wurde er dort mit offenen Armen aufgenommen und meinte im September 2007: "I had no idea how much I hurt people, a lot of people." Die Institutsvorsitzende beschreibt Hardaway als authentisch und seinen Willen, etwas zu lernen, als echt.