ⓘ Adolf Harbers

                                     

ⓘ Adolf Harbers

Adolf Harbers war ein deutscher Versicherungs-Manager.

Im August 1889 wurde Harbers als junger Rechtsanwalt zunächst zum stellvertretenden Direktor der Oldenburger Versicherungsgesellschaft berufen zu deren Direktor er am 1. April 1894 ernannt wurde. Dies blieb er bis zum 1. April 1902. Mit diesem Tag wurde er Mitglied des Vorstandes der Providentia-Versicherung in Frankfurt. Am 1. Oktober 1914 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Fritz Schröder Generaldirektor der Aachener und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft, was er – obwohl bereits 1917 schwer erkrankt – bis zu seinem Tod im Jahr 1918 blieb. Harbers verstarb bei einem Kuraufenthalt in Bad Homburg vor der Höhe.

Im Jahr 1903 wurde Harbers Beitragendes Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. Später stiftete der Gesellschaft einen Kapitalstock, aus dessen Zinsertrag sein jährlicher Mitgliedsbeitrag beglichen wurde.

Nach dem Erdbeben von San Francisco 1906 beteiligte sich Harbers als Direktor der Providentia an der Erstellung neuer Bedingungen für Feuerversicherungen in einer Kommission der großen deutschen Feuerversicherungen.

Harbers wurden die Ehrentitel Justizrat und später Geheimer Justizrat verliehen.

Zudem war er Ritter des Roter Adlerordens und ihm wurde das Verdienstkreuz für Kriegshilfe verliehen.